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Wenn man sich dazu entschieden hat Katzen den Einzug in die Wohnung zu ermöglichen stellt sich die Frage woher man sie am besten nimmt. Heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu den richtigen Miezen zu kommen, auch wenn man manchmal lange Fahrten in Kauf nehmen muss.
Hat man sich für eine bestimmte Rasse entschieden bleibt einem nur der Weg zum Züchter. Hier ist es sehr wichtig darauf zu achten das es sich nicht um einen Vermehrer handelt. Ein seriöser Züchter hält alle Katzen wie Familienmitglieder, auch der eventuell einzeln gehaltene Zuchtkater (falls vorhanden) ist wie alle anderen dort lebenden Tiere gepflegt, gesund und freundlich. Ohne zu zögern werden Ihnen alle Gesundheitsnachweise und Testergebnisse gezeigt, auch die Menschen sollten Ihnen sympathisch sein denn der Kontakt endet selten nach dem Kauf sondern wird häufig das gesamte Katzenleben lang weitergeführt. Man wird Ihnen alle möglichen Dinge über die Rasse erzählen und Sie auch über die geplante Haltungsart und ihr Familienleben befragen. Züchter sind im Thema Ernährung und Gesundheit meist auf dem neuesten Stand und werden alle Ihre Fragen dazu gerne beantworten. Selten hat die ausgewählte Cattery gerade Kitten, aber lassen Sie sich auf eine Warteliste setzen. Für die Traumkatze lohnt es sich!
Wenn man ein einfaches Hauskätzchen will liest man häufig Inserate in Zeitungen oder im Internet. Hier sollte man vorsichtig sein denn bei genauem Nachforschen entpuppen sich "Unfallwürfe" oft als Verkaufsmasche. Die Katze(n) werden regelmäßig, nicht selten so oft wie möglich, gedeckt, die Kitten möglichst kostengünstig aufgezogen und dann so früh wie möglich verkauft. Einer Person der das Wohl ihrer Kätzchen wirklich am Herzen liegt wird Sie ähnlich zu Ihrem Leben befragen wie ein Züchter und die Katzen sind alle entwurmt, geimpft und werden frühestens mit 3 Monaten abgegeben. Falls es noch nicht gemacht wurde bestehen Sie darauf das das Muttertier kastriert wird. Auch hier sollten alle dort lebenden Katzen freundlich und aufgeschlossen sein und die Kitten frei im ganzen Haus toben.
Leider ist es heute wieder erlaubt das beim erfüllen bestimmter Vorgaben Katzen im Zoohandel verkauft werden dürfen. Unter keinen Umständen sollten Sie dort ein Kitten holen, auch wenn Ihnen die Tiere leidtun unterstützen Sie so die unkontrollierte Vermehrung von genetisch belasteten (Rasse-) Katzen. Die Katzen sind schlecht bis gar nicht sozialisiert und haben oft schwerwiegende Verhaltensstörungen die sich vielleicht nie wieder beheben lassen. Wenn möglich sollten Sie solche Läden allgemein meiden und auch Ihre Freunde bitten dort nichts mehr zu kaufen.
Wenn Ihnen Ahnentafeln und spezielles Aussehen unwichtig sind, ist der beste Weg der Gang ins Tierheim oder einen Katzenschutzverein. Dort finden sich Katzen in jedem Alter und mit unterschiedlichster Vergangenheit. Achten Sie auf jeden Fall darauf nicht die Katze mit der traurigsten Geschichte sondern die zu nehmen die am besten zu Ihnen passt. Die Tierheimmitarbeiter werden Sie dazu sicher auch beraten und eventuell eine Vorkontrolle Ihrer Wohnung vornehmen. Sie können dort auf jeden Fall sicher sein das Ihnen kein krankes Tier angedreht wird und gegen eine, im Verhältnis zum Aufwand, geringe Schutzgebühr bekommen Sie ihre Katze. Kitten werden dort übrigens häufig nur zu zweit und mit einer speziellen Kastrationsklausel im Vertrag abgegeben. Diese schreibt vor das bis zu einem vom Alter der Kätzchen abhängigen Datum ein Kastrationsnachweis gebracht werden muss, eventuell werden die Katzen aber auch vom Verein kostenlos kastriert.

Katzen die auf einem Bauernhof leben sind auch häufig unkastriert. Genau wie Katzen vom Zoohandel haben auch sie keinerlei Vorteile, Stallkätzchen sind zudem auch meist ungeimpft, verwurmt und verfloht. Ohrmilben und Krankheiten wie Katzenschnupfen oder gar FIV, Leukose sind keine Seltenheit. Außerdem kann es Probleme geben eine vollkommen unsozialisierte Katze die bisher nur draußen gelebt und Menschen nur von weitem kennt an reine Wohnungshaltung zu gewöhnen.

 
 

 

 
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